2012 21. OPEN AIR AM STEINBRÜCKER TEICH

Bericht 2002

Open Air - Klappe, die zwölfte.

Veganer und Extrawurst.
Shelter also. Der erste Headliner am Teich aus über dem See. Die fünf Veganer gingen ab wie Schnitzel und ließen - selbstlos wie sie aus Überzeugung nun einmal sind - den Bufett-Hyänen von Everest (Selbstbetitelung: "Everwurst") Mengen an selbst ausgepresstem Ingwer-Karotten-Apfel-Saft und Soja-Vanillepuddings übrig. Froh konnten alle sein, dass Everest überhaupt auftraten - trotz der unverschämt frühen Auftrittszeit (19.15 bis 20 Uhr). Andere Darmstädter Bands waren da bereits im Vorfeld konsequenter: "Was, auf der vier mal fünf Meter kleinen Pausenclown-Bühne spielen? Nee, dann doch lieber gar net."

Nix für schwache Organisatorennerven war auch der bis heute unaufgeklärte Stromaus-Fall, als Shelter spielten. Aber Rhythmusgitarristin Sri (Popowackeln) und Leadgitarrist Supergrass (Sinatra Acapella) überspielten die zehn Minuten locker. Wahre Profis eben!
Die Smut Peddlers gingen schwer nach vorn und The Dass Sägebett hoben - total erhellend - Glasbausteine. Nur bei den Toiletten blieb es zu lange zu dunkel. Aber das wird sich im nächsten Jahr Tiefbauamtzeitschaltuhrprogrammiermeistergarantiert ändern.
Und Froilein Welsch vom Organisationskomitee plant ihren nächsten Sommerurlaub auch mal lieber Open-Air kompatibel, gell?! Für den 30. August 2003 gilt: Bitte hier geblieben!
cem

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